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Cajamarca: Cumbemayo Otuzco Fenster Inka Bad Weg nach Chachapoyas
Cajamarca
Das sympathische 150.000 Einwohner zählende Kolonialstädtchen Cajamarca befindet sich nordöstlich von Trujillo und liegt in 2750 m Höhe. Das Klima ist angenehm warm und die Temperaturen reichen von 6-23°C. Nur unweit der Stadt entfernt befindet sich Perus größte und die weltweit zweitgrößte Goldmine. Ganze Berghänge und Tagebauanlangen werden hierabgetragen, um an das Edelmetall zu gelangen. Vor allem die Bauern sowie die Trinkwasserversorgung- und Qualität leiden stark unter diesem Wirtschaftszweig. Bisher haben nur wenige Touristen den Weg in diese idyllische Stadt gefunden - zu Unrecht, da Cajamarca vor allem für die peruanische Geschichte sehr wichtig, interessant und sehenswert ist.
Bereits 1500 v. Chr. lebten verschiedene Kulturen im fruchtbaren Tal von Cajamarca. Die Caxamarca-Kultur selbst entwickelte sich zwischen 500-1000 n. Chr. und stützte sich dabei auf die Chavín-Kultur. Die Inkas integrierten dieses Reich unter Pachacútec in das ihre. Von da an war Cajamarca ein militärisch-strategischer und religiöser Standpunkt auf dem Inkaweg, da es sich genau zwischen Lima und Quito befand. Im Jahre 1525 wurde das gigantische Inka-Reich auf die zwei Halbbrüder Atahualpa und Huascar aufgeteilt, was allerdings zu Streit und Schlachten führte, woraus Atahualpa siegreich hervorging. Auf seinem Marsch in Richtung Cusco legte er eine Rast in Cajamarca ein, um sich in den dort naheliegenden Thermalquellen zu erholen. Zu dieser Zeit waren bereits die Spanier in Peru eingetroffen und erreichten am 15. November 1532 das idyllische Städtchen Cajamarca, wo sie auf die Inkas und ihren Anführer trafen. Der spanische Priester Vicente de Valverde trat Antahualpa mit der Bibel entgegen, um ihm seine "unanfechtbare" Position als Vertreter Gottes zu erklären. Der Inka-Herrscher aber warf das Buch zornig zu Boden, was die Spanier stark verärgerte und somit eine unübersehbare Schlacht begannen. Sie kämpften mit Kanonen und Waffen und benutzten zu Pferd scharfe Schwerter. All dies kannten die Inkas nicht und waren vor Schock wie gelähmt, so dass die Spanier leichtes Spiel hatten und die Inkas wie Tiere abgeschlachtet wurden. Während diesem Durcheinander gelang es den Spaniern, Atahualpa gefangen zu nehmen. Dieser erkannte schnell die spanische Schwäche für Gold und durch ein kleines Versprechen änderte sich die Geschichte Südamerikas mit einem Schlag. Er versprach als Lösegeld für seine Freilassung einen ganzen Raum, die heutige Lösegeldkammer, mit Gold und zweimal mit Silber zu füllen. Im Laufe der nächsten Monate wurden Unmengen an Gold nach Cajamarca gebracht, welches die Spanier einschmolzen und nach Spanien verschifften. Nachdem ein Metallwert von 40-50 Mill. US Dollar an die Spanier überreicht wurden, ahnte Antahualpa, dass die Spanier den Inka-Herrscher trotz Zahlung nicht freilassen würden. Er schickte eine heimliche Nachricht zu seinen Gruppen, mit der Aufforderung ihn freizulassen, aber die Spanier stiegen hinter diesen Plan und verurteilten Atahualpa zum Tod auf den Scheiterhaufen. Kurz vor seiner Hinrichtung trat der Inka-Herrscher zum Christentum über und wurde somit von Pizarro durch Tod durch Erdrosselung "begnadigt". Mit dem Tod folgten der Untergang des mächtigen Inka-Reiches und der Beginn der Kolonalisierung Perus.
Das Zentrum der Stadt bildet die Plaza de Armas, wo sich ein 6 m hoher, aus einem Stück Felsen gehauener Brunnen befindet. An dem Platz grenzt die barocke, aus Vulkangestein errichtete Kathedrale der Stadt an. Obwohl der Bau bereits im 16. Jahrhundert begann, wurde sie erst 1960 fertiggestellt. In der Kolonialzeit fehlte der Glockenturm, da sich die Einwohner die Steuerzahlung für fertige Kirchen an das "Mutterland" Spanien ersparen wollten. In der Iglesia San Francisco, welche ebenfalls am Hauptplatz liegt, findet man einen sehenswerten barocken Altar aus dem 17. Jahrhundert. Das Lösegeldzimmer Cuarto del Rescate befindet sich nicht weit vom Stadtkern entfernt. Ob dieser Raum tatsächlich bis zur Decke mit Gold gefüllt oder nur als Gefängniszelle genutzt wurde, ist noch immer nicht klar. Aber die Vorstellung allein ist schon gewaltig.
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4 Tage INKA TRAIL Ausgebucht bis:
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18 Tage/17 Nächte Cusco & Machu Picchu, 10 Tage Huayhuash Wanderung
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